Patienten

Gemeinsam gegen Schlaganfall

Einem Schlaganfall liegt eine „schlagartige“ Durchblutungsstörung“ zu Grunde, welche schwerwiegende und bleibende Folgeschäden zur Folge haben kann: Das Absterben von Gehirngewebe kann zu Lähmungen, Sprachstörungen und sogar zum Tod führen. Äußerst wichtig ist hier eine frühzeitige Erkennung der Risikofaktoren und die schnelle Therapieeinleitung. Der Risikofaktor Nummer 1 und häufigste Ursache für einen Schlaganfall ist die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern.

Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz in einem unregelmäßigen Rhythmus. Dabei können Blutgerinnsel im Herzen entstehen, die über den Blutstrom ins Gehirn gespült werden und dort Blutgefäße verstopfen. Bei den meisten Betroffenen tritt das Vorhofflimmern anfallsartig auf. Dabei spricht man vom paroxysmalen Vorhofflimmern, welches episodenartig auftritt und dann wieder verschwindet. Diese Eigenheit macht die Erkennung sehr schwer.

Etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Vorhof­flimmern, der häufigsten Herz­rhythmus­störung.

Quelle: Deutsche Herzstiftung (2022)

20% aller Schlaganfälle ‍sind auf Vorhof­flimmern zurück­zuführen.



Quelle: Deutsche Herzstiftung (2021)

Fast alle 10 Minuten geschieht in Deutschland ein Schlaganfall aufgrund von Vorhof­flimmern.

Quelle: www.vorhofflimmern.de (2021)

Risiko

Diese Risikofaktoren begünstigen die Entstehung von Vorhofflimmern:

Diabetes

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung. Dabei kann körpereigenes Insulin nicht richtig verarbeitet werden. Das führt zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Übergewicht

Von einem Übergewicht spricht man, sobald der BMI über 31 liegt.

Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine Gefäßsystemerkrankung. Sie kann zu einer Schädigung der Organe führen.

Rauchen

Rauchen kann das Schlaganfallrisiko verdoppeln.

Starker / Häufiger Alkoholkonsum

Starker Alkoholkonsum kann zu erhöhtem Blutdruck führen und zusätzlich das Herzleiden Vorhofflimmern verursachen.

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Was nun?

Sie sind Risikopatient

Sie sind Risikopatient und fragen sich, was Sie tun können?  Das haben auch wir uns gefragt und die Software SRA®+ entwickelt, mit Hilfe derer Sie beim Arzt Ihres Vertrauens herausfinden können, ob Sie auch wirklich an Vorhofflimmern leiden oder ein erhöhtes Risiko aufweisen.

Was ist SRA®?

SRA®+ steht für Schlaganfall-Risiko-Analyse und ist eine innovative Dienstleistung, die Ihre EKG-Daten auf Unregelmäßigkeiten untersucht, um so herauszufinden, ob Sie an Vorhofflimmern leiden oder eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung aufweisen.

1

EKG-Ableitung

Automatisches Abgreifen des EKGs vom Patientenmonitor oder über einen LZ-EKG-Rekorder.
 

2

Daten­übermittlung & Analyse

Die Daten werden über eine verschlüsselte & gesicherte Verbindung an unseren Analyseserver gesendet und analysiert.
 

3

Report mit Ergebnissen

Übermittlung des Analyse-Reports als PDF-Datei.
 

4

Kardiologische Befundung

Hinweis auf manifestes Vorhofflimmern

SRA® Reporte mit der Risikostufe „Hinweis auf manifestes VHF“ werden zur kardiologischen Befundung weitergeleitet.

Die kardiologische Befundung wird innerhalb von 24 Stunden (Wochenende oder Feiertag am darauf folgenden Werktag) per Mail an die Klinik versendet.

 

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